Handballverband Rheinland

Beschluss Präsidium und Spielausschuss

Liebe Handballfreundinnen, liebe Handballfreunde,

der Verbandsspielausschuss sowie das Präsidium haben am 13.12.2020 die nachfolgenden Regelungen und Terminverschiebungen für den weiteren Spielbetrieb im HV Rheinland beschlossen.

Aufgrund der Corona-Pandemie und weiterhin hoher Infektionszahlen muss die Wiederaufnahme des Spielbetriebs im HV Rheinland weiter warten. Das Präsidium hat auf Vorschlag des Verbandsspielausschusses gemeinsam beschlossen, dass das Wettkampfgeschehen im Handballverband Rheinland vorerst bis zum 26. Februar 2021 ausgesetzt bleibt.

Der zunächst für das Wochenende 9./10. Januar geplante Neustart ist nicht umsetzbar. Priorität hat weiterhin eine möglichst durchgehende Wiederaufnahme des Trainings, wo dies mit Blick auf das Infektionsgeschehen verantwortbar ist. Dies ist die Basis für die Wiederaufnahme des Spielbetriebes.

Die Wiederaufnahme des Spielbetriebs planen wir nun am WE 27./28. Februar 2021 in Form einer Einfachrunde bzw. je nach Staffelstärke in einer Gesamtrunde. Die Spielpläne werden von den jeweiligen Spielbereichsleitern für ihren Spielbetrieb und dem Vize Spieltechnik und Vize Jugend für die Verbandsebene erstellt, sobald sich die Infektionszahlen reduzieren und eine Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs absehbar ist.

Der weitere Umgang mit der Saison 2020/21 wird fortlaufend in den zuständigen Gremien beraten.

Die Wertung der bisher ausgetragenen Spiele wird beibehalten.

gez. Peter Josef Schmitz
Präsident

gez. Rainer Schneider
VP Spieltechnik


„Und damit ist die deutsche Handball-Familie vereint“

... heute, 8. Dezember 2020, vor 30 Jahren ...

 Vor 30 Jahren wurde die deutsche Einheit im Handball vollzogen

 

Auf dem 23. Außerordentlichen Bundestag des Deutschen Handballbundes (DHB) wurde am 8. Dezember vor 30 Jahren die deutsche Einheit im Handball vollzogen. Um 15.47 Uhr – so ist im Jahrbuch 1990 des DHB auf Seite 13 nachzulesen – begrüßte DHB-Präsident Hans-Jürgen Hinrichs (1933-2015) im Goldenen Saal des Hotels Westfalenhalle in Dortmund ganz in der Nähe des Willi-Daume-Haus in der Strobelallee, dem heutigen Sitz des DHB, die Delegierten der soeben beigetretenen fünf neuen Landesverbände aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit den Worten: „Die viel zu lange Zeit der Trennung ist vorbei, von heute an gibt es nur noch ein Wir“.

 

Zuvor hatte der damals amtierende DHB-Vizepräsident Recht, Heinz Winden (TuS Weibern) in seiner Funktion als Versammlungsleiter der Reihe nach die Anträge der fünf ostdeutschen Landesverbände aufgerufen und zur „einstimmigen“ Abstimmung gebracht. Als der langanhaltende Applaus für die Aufnahmen etwas leiser wurde und Winden mit den Worten: „Und damit ist die deutsche Handball-Familie vereint“ den Tagesordnungspunkt abschloss, erhoben sich alle ostdeutschen Delegierten von ihren Plätzen und mit ihnen sofort alle anderen Anwesenden, um gemeinsam die Nationalhymne anzustimmen.

 

Der DHB wuchs an diesem historischen Tag von 772.289 auf 885.298 Mitglieder bzw. von 31.625 auf 36.114 aktiven Mannschaften. Willi Daume (1913-1996), 1949 Gründungs-Präsident des DHB, hielt als DHB-Ehrenpräsident und amtierender Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) für Deutschland, die Laudatio auf den neuen DHB und sah da schon eine „große Zeit für den deutschen Handball“ kommen, weil der DHB jener Verband sein würde, „der am meisten von der sportlichen Vereinigung profitiert“.

 

Rückblende: Nach dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 hatte es auf verschiedenen verbandlichen Ebenen – zuerst natürlich „lokal vor Ort“ in Berlin – zahlreiche Gespräche und Verhandlungen gegeben, wie die Einheit im deutschen Sport insgesamt vorangebracht werden sollte. So lautete eine Vorgabe des Deutschen Sportbundes (DSB) und des Deutschen Turn- und Sportbundes (DTSB) der DDR, nach der sich die Spitzenverbände „mit den Verbänden in der DDR zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlicher Form, aber so zügig wie möglich“ vereinigen sollten. Dazu hatten sich bereits am 6. Februar 1990 in Berlin erstmals Vertreter des DHB und des Deutschen Handballverbandes (DHV) der DDR getroffen, bevor anschließend eine Projektgruppe aus Ost und West eingerichtet wurde und ein sog. 10-Punkte-Programm erarbeitete. Die neue gemeinsame Zeit wurde schon beim 22. Ordentlichen Bundestag des DHB im Mai 1990 in Mannheim mit dem Motto „Deutscher Handball – gemeinsamer Aufbruch in die 90er Jahre“ signalisiert.

 

Beim Vereinigungs-Bundestag am 8. Dezember 1990 in Dortmund konnte dann das siebenköpfige Präsidium ergänzt werden, darunter mit Dr. Dieter Jungmichel (HV Sachsen) und Ewald Astrath (HV Brandenburg) auch zwei Mitglieder mit ostdeutscher Handball-Biografie, allerdings damals noch ohne satzungsgemäß festgeschriebenen Aufgabenbereich, sondern mehr „als Katalysatoren für den Prozess des Zusammenwachsens“, wie es der alte und neue DHB-Präsident Hinrichs in einem Interview für die Deutsche Handballwoche formulierte. Die weiteren DHB-Präsidiumsmitglieder 1990 waren neben dem schon genannten Heinz Winden: Hans-Peter Oppermann (HV Niedersachsen) für Breiten- und Freizeitsport, Klaus Zöll (HV Hessen) für Leistungssport, Bernd Steinhauser (HV Württemberg) für Finanzen, Eberhard Kilian (HV Berlin) für Jugend und Walter Kreienmeyer (HV Niedersachsen) für Spieltechnik.

 

Der Zusammenschluss mit dem in Auflösung befindlichen DHV war keine Fusion im klassischen Sinne. Sie verlangte aber eine dezidierte rechtsgutachterliche Stellungnahme gegenüber der IHF, damit die DHB-Auswahl der Männer – übrigens mit Horst („Hotti“) Bredemeier (Minden) von 1989 bis 1992 als Vereinigungs-Bundestrainer  – zukünftig an der WM und bei Olympia anstelle des qualifizierten DHV teilnehmen konnte. Hier war Heinz Winden als Vizepräsident Recht für den DHB gefordert und erfolgreich; er leitete damals auch die gemeinsame Strukturkommission: „Es bleibt für mich unvergesslich, mit welcher Kooperationsbereitschaft, mit welchem Engagement und Enthusiasmus die neuen Sportstrukturen aufgebaut und gleichzeitig verhindert wurde, dass in der Handballlandschaft der neuen Bundesländer weiße Flecken entstanden“, denkt Winden, der bis heute im DHB als Vorsitzender der Anti-Doping-Kommission ehrenamtlich tätig, gern an diese bewegte Zeit zurück. Übrigens: Bei den Frauen gab es das Problem mit dem Startrecht bei internationalen Wettbewerben nicht: Beide Teams spielten nämlich während des Vereinigungs-Bundestages gerade bei der WM in Seoul um Platz 3 – mit einem 25:19-Sieg der „letzten“ DHV-Auswahl bei einer WM.

 

Ein paar Quizfragen nach 30 Jahren „deutsche Handballeinheit“ zum Abschluss: Wer waren die DDR-Meister 1990? Richtig ist: ASK Vorwärts Frankfurt bei den Frauen und 1. SC Berlin bei den Männern. Und: Wie sahen Anfang Dezember 1990 die Bundesliga-Tabellen aus? Richtig ist: TuS Walle Bremen (12:0 Punkte) vorn und 1. FC Nürnberg (0:12) als Schlusslicht bei den Frauen; bei den Männern SG Wallau-Massenheim (20:6) vorn und SG Stuttgart-Scharnhausen (6:18) am Tabellenende.

 

Prof. Dr. Detlef Kuhlmann

 


Schwierige Zeiten!

"Wir haben es selbst in der Hand, wie es weitergeht", appellierte unsere Bundeskanzlerin. "Es kommt auf alle, auf jede und jeden Einzelnen an, auf unser aller Engagement, unsere Ausdauer, unsere Rücksichtnahme".

 

Sicherlich können wir heute darüber diskutieren, dass noch kein Fall bekannt ist, bei dem sich die Infektion nachweislich aus einer Gymnastikgruppe oder einem Workout epidemisch verbreitet hat, dass noch kein Fall bekannt ist, dass das Virus im Vereinssport von einem Team auf das andere übergesprungen ist.

 

Es geht aber auch um Solidarität, wie es der kommissarische Leiter des Sportbundes Rheinland formuliert. So schreibt Jochen Borchert: „Der Landessportbund trägt die Maßnahmen mit großer Solidarität mit, sind wir doch überzeugt, dass es trotz der negativen Effekte für den Sport dieser gesamtgesellschaftlichen Kraftanstrengung bedarf, um die Infektionszahlen wieder in den Griff zu bekommen“.

 

Insofern bitten wir um euer Verständnis, dass wir für den Monat November 2020 alle sportlichen Vereinsaktivität absagen müssen. Die Robert-Wolff-Halle bleibt für den Vereinssport geschlossen!

 

Bitte beachtet auch im privaten Umfeld, dass das Betreiben von Sport, beispielsweise das gemeinsame Joggen, auf maximal 2 Personen oder den Personen des eigenen Hausstandes begrenzt ist (s.o.).

 

Die Zeiten sind nicht einfach. Lasst uns alles unternehmen, dass wir alsbald wieder zu geordnetem Vereinssport und Vereinsleben zurückfinden können – wie auch immer dieses dann aussehen mag.

 

Der Vorstand

 


Hygienekonzept für die Robert-Wolff-Halle

Liebe Sportsfreunde,

liebe Mitglieder,

 

aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie standen wir in den letzten Wochen vor der Aufgabe, ein Hygienekonzept für die Robert-Wolff-Halle, speziell für den ab Oktober beginnenden Spielbetrieb, zu erstellen.

 

Hierbei mussten die Vorschriften der Corona-Bekämpfungsverordnung und der hierzu erlassenen Hygienekonzepte des Landes berücksichtigt und umgesetzt werden. Dabei stand uns das örtliche Ordnungsamt mit Rat und Tat zur Seite.

 

Um die ab und an schwierig zu verstehenden Paragraphen dieser Vorschriften besser verstehen zu können, haben wir die wichtigsten Dinge in einem eigenen Konzept aufgeführt.

 

Bitte lest Euch dieses weiter unten stehende Konzept vor dem Besuch des nächsten Spiels durch und haltet Euch alle an die Vorgaben.

Denn nur, wenn wir uns alle gemeinsam daran halten, können wir unseren geliebten Handballsport diese Saison auch mit Zuschauern genießen.

 

Der Vorstand des TuS Weibern 1920 e. V.



Kontaktformular für Zuschauer

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Damen I


Im zweiten Spiel zum zweiten Sieg - Damen 1 gewinnen 23:20 gegen die HSG Kastellaun/Simmern

Ein guter Auftakt in die Rheinlandligasaison 20/21 gelingt den Damen I aus Weibern, denn auch im zweiten Spiel konnten sie die Punkte für sich behalten. 
Wie bereits erwartet wurde es das schwere Spiel gegen eine junge und motivierte Truppe aus Kastellaun/Simmern, die einen spielerisch schönen Handball zeigte und es den Hausherrinnen von Anfang an schwer machte. 
So fällt auch das Fazit des Trainergespanns Mannebach/Nürenberg aus: „Es war das erwartet schwere Spiel, jedoch mit einem letztendlich verdienten Sieg für uns. Leider haben wir uns das Leben in der ersten Halbzeit durch mangelnde Disziplin und Konzentration selber schwer gemacht.“
Führten die Gastgeberinnen in der 23. Minute noch mit 10:8 mussten sie sich tatsächlich aufgrund von vielen technischen Fehlern und Ballverlusten noch mit einem 11:12 Rückstand in die Halbzeit begeben.

„In der zweiten Halbzeit haben wir unser Spiel souveräner gestaltet. Aufbauend auf eine gute Abwehrarbeit, kamen auch bessere Lösungen im Angriff zustande bei dem Bina Jöhnk in den entscheidenden Momenten ein starkes Spiel zeigte“, so Mannebach/Nürenberg weiter. Vor allem Rückkehrerin Ellen Schmitz überzeugte mit einer herausragenden Leistung im Mittelblock und Lisa Schild hielt die Weiberner Damen mit schönen Toren über die Rechtsaußenposition im Spiel, sodass in der 55. Minute sogar eine fünf Tore Führung zum 22:17 auf der Anzeigetafel erschien.
Leider schlichen sich die letzten fünf Minuten wieder Unkonzentriertheiten in das Weiberner Spiel ein, wodurch die HSG nochmals zum letztlichen Endstand von 23:20 verkürzen konnte.

Alles in allem konnten die Damen vor allem in der Abwehrarbeit überzeugen und auch viele Kritikpunkte aus dem Angriffsspiel letzte Woche gegen Bassenheim positiv umsetzen. Lediglich die vielen ärgerlichen und vermeidbaren technischen Fehler müssen bis zum nächsten Auswärtsspiel in Wittlich abgestellt werden. 

Es spielten:
Tor - Caspers, Durwen
Feld - E. Schmitz (8/4), Jöhnk (7), Buhr-Lenarz (3), Schild (3), A. Schmitz (2), Berresheim, Montermann, Harrop, Schäfer, Rausch, Nett und Bell


Heimspiele in der Robert-Wolff-Halle

Link zu der Heimspielen in der Robert-Wolff-Halle

Alle Spiele des TuS Weibern (auch Auswärtsspiele)

Link zu den Spielen: nuLiga Handball

Lust auf Handball?

Minis Jahrgang 2011 und jünger

Kontakt:

Trainerin: Melanie Mannebach

Mail: tus-weibern@t-online.de

 

 Trainingszeiten

Fr. 14.00 - 15.30  

Zumba und Power-Aerobic-Kurse siehe unter "BREITENSPORT"